Woman Acceptance Factor

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Der Woman Acceptance Factor (Frauen-Akzeptanz-Faktor), kurz WAF, bezeichnet scherzhaft die zu erwartende Akzeptanz bzw. Ablehnung einer Anschaffung durch die Lebenspartnerin oder Ehefrau.

Der Begriff beruht auf der klischeehaften Vorstellung, dass Männer technisches „Spielzeug“ wie Computer, Heimkino-Systeme oder eben Hauselektronik mit einer gewissen Technikverliebtheit betrachten und die Nachteile dieser Anschaffungen außer Acht lassen, während Frauen praktische und ästhetische Aspekte in den Vordergrund stellen.

Der WAF ist umgekehrt proportional zum Ausmaß des Konfliktes, der durch diese unterschiedlichen Sichtweisen entsteht. Je geringer der WAF, desto mehr Überzeugungsarbeit muss geleistet werden bzw. umso mehr Unzufriedenheit entsteht durch die Anschaffung.

Konfliktpotential entsteht vor allem durch:

  • Fragwürdigen praktischen Nutzen
  • Hohe Anschaffungskosten bzw. laufende Kosten
  • Zeit, die der Mann mit seiner neuen Anschaffung verbringt
  • Ästhetische Defizite wie große, hässliche Gehäuse, offen verlegte Kabel, etc.
  • Erforderliche Umbaumaßnahmen, wie das Stemmen von Leitungen
  • Geräuschentwicklung
  • Platzbedarf in der Wohnung, Störung der Einrichtungsharmonie
  • Anzahl der Fernbedienungen im Wohnzimmer
  • Technische Kinderkrankheiten durch unausgereifte, weil top-moderne Technik

Beispiel für einen geringen WAF ist die aufgestemmte und dann schlecht neu verputzte Wand um die Steuerleitungen für die ständig brummende Bierkühlung im Wohnzimmer zu verlegen.

Als ein Beispiel für Geräte mit hohem WAF gelten hingegen die LCN Grafik-Touch-Module 6" oder 15" der IOS Mediensysteme GmbH welche die Technik "unsichtbar" enthalten aber die Funktionen und Komfortmerkmale eines Bussystems in leicht verständlicher Weise "greifbar" machen.

Der Begriff WAF wird zunehmend auch im Zusammenhang mit nicht-technischen Männeraktivitäten verwendet, etwa Stammtischbesuchen oder Fußball-Übertragungen.